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Wenn Mitbrüder Ihre Freude und Schwierigkeiten miteinander teilen

12.04.2018

Bei den jungen, meist afrikanischen Mitbrüdern wächst mehr und mehr das Bewusstsein, dass sie die Verantwortung übernehmen und die Zukunft der Region Deutschland in die Hand nehmen wollen.

Mitbrüder sprechen über Ihre Erfolge und Schwerigkeiten

Mitbrüder sprechen über Ihre Erfolge und Schwerigkeiten

„Der Mensch für sich allein vermag gar wenig und ist ein verlassener Robinson: nur in der Gemeinschaft mit den andern ist und vermag er viel." In Anlehnung an diesen Spruch von Arthur Schopenhauer treffen sich junge Spiritaner, die in Deutschland leben und arbeiten zweimal im Jahr. Sie nutzen die Gelegenheit um über ihre Erfahrungen zu sprechen und einander zu ermutigen. Dabei werden auch Perspektiven gemeinsam besprochen.

Am diesjährigen Treffen in Broich nahmen 10 Mitbrüder vom 9. bis 12. April teil. Die Teilnehmer stammen aus dem Kongo, Kenia, Nigeria und Deutschland. Es ist das 25. Mal, dass ein solches Treffen stattfindet. Ein wichtiger Bestandteil der Zusammenkunft ist dem Erfahrungsaustauch gewidmet.

vlnr: Patres Innocent Izunwanne, Konrad Breidenbach und Emeka Nzeadibe

vlnr: Patres Innocent Izunwanne (Regionaloberer), Konrad Breidenbach (Stellvertreter des Regionaloberen) und Emeka Nzeadibe (Provinzial)

Einige Teilnehmer arbeiten in der Gemeindeseelsorge; die anderen nehmen Leitungsaufgaben in der Region Deutschland oder in der Provinz Europa wahr. Wieder andere arbeiten in den Projekten der Spiritaner in Deutschland mit, wie zum Beispiel in der Pastoralarbeit an der Basilika zu Knechtsteden, in der Redaktionsarbeit bei Kontinente, in der Berufungspastoral, in der Kommission „Gerechtigkeit und Frieden", und in der Animation der Kommunitäten.

Gefragt, warum das Treffen ins Leben gerufen wurde, antwortete P. Konrad Breidenbach, der die Gruppe über mehr Jahre begleitet: „Grundsätzlich finde ich es hilfreich, miteinander über die pastorale Arbeit zu sprechen; Erfolge und Schwierigkeiten miteinander zu teilen und zu reflektieren. Für junge Mitbrüder, in den ersten Jahren ihrer pastoralen Arbeit, und dann noch in einer anderen Kultur, ist dieser Austausch, dieses Miteinander-überlegen unbedingt notwendig." Denn es zeugt darüber hinaus von Interesse aneinander und gibt den Einzelnen Mut und Kraft.

Mitbrüder schöpfen Kraft für ihren Dienst im Gebet.

Mitbrüder schöpfen Kraft für ihren Dienst im Gebet.

Seit 2005 gibt es diese Treffen und sie haben sich positiv entwickelt. „Sie wurden im Laufe der Zeit persönlicher. Bei den jungen, meist afrikanischen Mitbrüdern wächst mehr und mehr das Bewusstsein, dass sie die Verantwortung übernehmen und die Zukunft der Region Deutschland in die Hand nehmen müssen und wollen," stellt P. Breidenbach fest.

Die jungen Mitbrüder sind dankbar, dass sie am Missionsauftrag ihres Ordens hierzulande teilnehmen dürfen und können. Dadurch hauchen sie Ihrer Ordensgemeinschaft neues Leben ein und bereichern die deutsche Kirche.

vlnr: Patres Philip, Camille und Barnabas (Leiter des Treffens)

vlnr: Patres Philip, Camille und Barnabas (Leiter des Treffens)

Autor: P. Samuel Mgbecheta CSSp

 
 

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