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Einweihung des Hoffnungshofs Maria Magdalena am Ostersonntag

05.04.2018

Das Zentrum soll allen wirklich Hilfesuchenden Hoffnung bringen und ihnen auch ein neues Leben ermöglichen.

Hoffnungshof Maria Magdalena

Pater Douteil berichtet:

Am Ostersonntagmorgen hatte ich die erste Messe um 8 Uhr. Danach fuhr ich zum Hoffnungshof, wo gestern und am frühen Vormittag für die Messe auf dem Vorplatz des Hauses von der Helfergruppe alles liebevoll vorbereitet war; sogar die Musikkapelle des Heeres war gekommen, zu Beginn ein Ständchen zu blasen. Radio und Fernsehen waren zugegen und baten um ein Interview. Viele Freunde waren gekommen, auch die Männer vom Hoffnungshof in Mâncio Lima waren da und mit einem eigens für diesen Tag geschaffenes T-Shirt bekleidet. Der ganze Vorplatz war sehr gut gefüllt. Die Autos hatten die Besucher auf der Straße abstellen müssen, weil der Rasen vom Regen am Karsamstag noch zu aufgeweicht war und die Autos stecken geblieben wären und sehr tiefe Löcher gegraben und den ganzen, mühsam geglätteten Rasen verunstaltet hätten.

Die neue Anschrift des Hoffnungshofes Maria Magdalena an der Außenwand unseres früheren Kleinen Seminars in Cruzeiro do Sul.

Musikkorps des Heeres bei der Einweihungsfeier

Musikkorps des Heeres bei der Einweihungsfeier

Die Festmesse begann um 10.00. Zu Beginn wurde eine kurze Geschichte des Hoffnungshofes vorgelesen. Bei der Messe war ich Hauptzelebrant und hatte auch die Predigt, während Bischof Mosé konzelebrierte. Am Ende der Messe wurden die Missionarinnen vorgestellt und konnten ein kurzes Lebenszeugnis ablegen, das alle tief beeindruckte. Dann wurde das Haus von allen gemeinsam gesegnet. Anschließend gab es für alle ein einfaches, aber sehr gutes Mittagessen; da dazu eine sehr laute Musik gespielt wurde, ergriff ich die Flucht, machte noch ein Foto der neu gemalten Inschrift am Haus und habe hier bei uns daheim zu Mittag gegessen, mir allerdings den Nachtisch vom "Hoffnungshof Maria Magdalena" mitgebracht.

Festmesse am Ostersonntag zur Eröffnung des Hoffnungshofes.

Segen über das Haus

P. Herbert und Dom Mosé bei der feierlichen Einweihungsmesse

P. Herbert und Dom Mosé bei der feierlichen Einweihungsmesse

Ich bin natürlich froh und dankbar, dass alles so gut verlaufen ist, doch dürfen wir uns keinen Illusionen hingeben: Die eigentliche Bewährung für den Hoffnungshof kommt erst jetzt; wie dringend diese Hilfe für die Frauen ist, zeigt die Tatsache, dass in diesen letzten fünf Tagen hier in Cruzeiro do Sul fünf Menschen ermordet wurden – alle im Zusammenhang mit Drogengeschäften!

Meine Lieben, betet mit uns, dass der Hoffnungshof wirklich allen Hoffnung bringt und denen, die hier Hilfe suchen, auch ein neues Leben ermöglicht!

 
 

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