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Mutter-und-Vatertag in afrikanischer Façon

14.05.2018

„Man muss die Feste feiern, wie sie fallen", so der Volksmund. So feierte die englischsprachige Gemeinde in ihrem Sonntagsgottesdienst die Mütter und Väter.

Gottesdienstbesucher hören ihrem Pfarrer bei der Predigt zu.

Gottesdienstbesucher hören ihrem Pfarrer bei der Predigt zu.

In diesem Jahr lagen Muttertag und Vatertag sehr nah beisammen. Aus diesem Grund hat die Gemeinde, die von den Spiritanern in Würselen bei Aachen betreut wird, ein großes gemeinsames Fest veranstaltet.

Der Festgottesdienst begann um 10.30 Uhr mit über 120 Gottesdienstbesuchern, in der Kapelle der Spiritaner in Würselen bei Aachen. Normalerweise versammeln sich ungefähr 40 Ehepaare mit je drei bis vier Kindern und einige Alleinstehende zur Sonntagsmesse. Die meisten kommen ursprünglich aus Nigeria, Ghana, Kenia und Togo. Einige deutsche Gläubige feiern auch regelmäßig mit. Ein wichtiger Teil ihrer Zusammenkunft ist die lebendige und freudige Gestaltung des Gottesdienstes, untermalt von afrikanischen Musikinstrumenten wie z.B. Trommeln, Glocken und Kürbisrasseln. Zu den afrikanischen Rhythmen und Melodien singen und klatschen die Teilnehmer.

Katholische Manner bei der Gabenprozession.

Katholische Männer bringen die Opfergaben zum Altar.

In seiner Predigt bezog sich der Pfarrer der Gemeinde, P. Camillus Nwachukwu, auf das Tagesevangelium (Joh 17,6a.11b-19). Darin betet Jesus, dass alle, die an ihn glauben, eins seien, wie er und sein Vater eins sind. Ausgehend von diesem Gebet erinnerte P. Camillus die Väter und Mütter daran, dass die Familie die erste Schule sei, in der man Liebe, Freude und Frieden entdeckt. Er lud sie ein, ihre Aufgabe als „Väter“ und „Mütter“ ernst und wahrzunehmen, und sich unermüdlich für den Zusammenhalt ihrer Familien einzusetzen. Denn zusammen seien sie stark, aber getrennt, gehen sie unter.

Pater Camillus verkuendigt die Botschaft Jesu.

Pater Camillus spricht Worte, die ans Herz der Gottesdienstbesucher gehen.

Die jungen Mitglieder haben sich aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt. Einige haben die Lesung und Fürbitten vorgetragen; andere haben am Altar gedient; wieder andere hielten die Festrede zur Ehre ihrer Mütter und Väter.

Elvira Enusiahu haelt Rede.

Elvira Enusiahu spricht die Mütter an.

Chelsea Obiesie traegt Fuerbitten vor.

Chelsea Obiesie trägt Fürbitten vor.

Jugendliche singen für ihre Mütter und Väter.

Jugendliche singen für ihre Mütter und Väter.

Nach der Messe gab es ein gemeinsames Mittagessen für alle Gottesdienstbesucher und ein gemütliches Beisammensein. Es gab die Gelegenheit zu guten Gesprächen und Glückwünschen der Kinder an die Eltern. Es war ein gelungenes Fest.

Autor: P. Samuel Mgbecheta, CSSp

 
 

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